- Was brauche ich? SMSSEND-32 oder den SMSSEND-Client?
- Wird die DOS-Version von SMSSEND weiterentwickelt?
- Ich habe ein Windows-NT-Netzwerk. Wie kann ich mehreren Benutzern den SMS-Versand ermöglichen?
- Was kostet der Versand einer SMS?
- Wie versende ich Nachrichten mit dem SMS-Client?
- Wie erkenne ich ob SMSSEND-32 die Nachricht erfolgreich verschickt hat?
- Die Shareware-Version von SMSSEND bricht beim Versand an meinen Numerik-SCALL immer mit einer Fehlermeldung ab.
- Bei der Anwahl von Quix (oder einem anderen Netz) kommt zwar ein CONNECT zustande, eine Nachricht wird jedoch nicht übertragen.
- Die Verbindungsphase zum Modem des Netzbetreibers dauert sehr lange.
- Wird die D2-Vorwahl 0173 von SMSSEND-32 unterstützt?
- Was ist mit VIAG Interkom? Kann SMSSEND-32 das auch?
- Wie bekomme ich SMSSEND-32 mit D2 und meinem Elink-ISDN-Modem zum laufen?
- Wofür braucht man cFos?
- Geht es nicht auch ohne cFos (z.B. mit dem AVM Capiport)?
- Warum unterscheidet sich die ISDN-Initialisierung von D1 und D2 bzw. E+?
- Warum ist in der INI bei jedem Anbieter unter Anzahl zu versendender Nachrichten "1" eingetragen?
- Woher kommt der INIT 2? Den habe ich nicht spezifiziert.
- Verwende ich D2 per ISDN-UCP-Zugang, dann überträgt er immer meine MSN als Absendernummer. Kann man da eine andere Nummer
verwenden?
- Ich möchte Smart-Messaging ausprobieren. SMSSEND-32 filtert jedoch Steuerzeichen wie z.B. LineFeed aus. Kann man diese
Konvertierung abschalten?
- Kann ich den SMSSEND-Client und SMSSEND-32 auch auf einem Rechner sinnvoll kombinieren?
- Laufzeitbeschränkung im Server-Modus
- Funktioniert SMSSEND-32 auch als NT-Dienst?
- Es ist meist Nacht wenn SMS verschickt werden. Wie bekommt man den Empfänger wach? Das Handy macht nur kurz "piep".
- Seit kurzem klappt der Versand über den UCP-Zugang an D2 nicht mehr. Woran liegt das?
- Funktioniert das Programm auch mit Nummern, die zu einem anderen Netzanbieter "umgezogen" sind?
F: Was brauche ich? SMSSEND-32 oder den SMSSEND-Client?
A: SMSSEND-32 läuft nur unter Windows 2000, Windows-NT, Windows 95 und Windows 98. Der
SMSSEND-Client wird benötigt, falls in einem Netzwerk eine Instanz von SMSSEND-32 dafür sorgt, daß die Nachrichtendateien, die der Client (für alle Windows-Versionen) erzeugt auch verschickt werden. Der Client
ist nutzlos ohne SMSSEND-32.
F: Wird die DOS-Version von SMSSEND weiterentwickelt?
A: SMSSEND für DOS wurde vom Markt genommen. Die Anwenderunterstützung für SMSSEND für DOS endet am 31.12.2000
F: Ich habe ein Windows-NT-Netzwerk. Wie kann ich mehreren Benutzern den SMS-Versand ermöglichen?
A: Einfach auf dem NT-Server SMSSEND-32 installieren. Dann an einer Workstation den SMSSEND-Client
starten und das Versandverzeichnis einstellen (z.B. L:\Versand). Dieses Verzeichnis kann dann als Parameter beim Aufruf von SMSSEND-32 angeben werden. Beispiel: C:\Programme\SMSSEN32\SMSSEN32.EXE /B=L:\Versand /M
Auf den weiteren Workstations ist dann nur noch eine Verknüpfung zu SMSSCLNT.EXE anzulegen. Da sich
SMSSEND-32 im Batchmodus nach der Abarbeitung aller Nachrichten im Versandverzeichnis selbst beendet, sollte man SMSSEND-32 regelmäßig (z.B. alle 15 Minuten) per Scheduler neu starten. Alternativ
kann ab V2.0 der Server-Modus genutzt werden. Dazu ist beim Start von SMSSEND-32 per /S=server-verzeichnis das gewünschte Server-Verzeichnis anzugeben (z.B. SMSSEN32.EXE /S=L:\Versand). Dieses
Verzeichnis ist auch bei Installation der Clients anzugeben.
F: Was kostet der Versand einer SMS?
A: Je nach Netz 48-60pf bei der Telekom. Bei Verwendung eines sekundengenauen Anbieters (3U, Vorwahl
01078) kann man den Preis auf ca.10-15pf drücken. Dies gilt nur für ISDN-Zugänge. Modem-Zugänge kosten teilweise durch die längere CONNECT-Phase das Doppelte.
F: Wie versende ich Nachrichten mit dem SMS-Client? Ich gebe immer einen Text ein, die entsprechende
Empfänger-Nummer und wähle das Netz (im SMS-Client) und drücke auf SENDEN. Dann steht da unten, die Nachricht Nummer ... wäre zum Senden vorgemerkt oder so...
A: Tja. Sie haben den SMSSEND-Client erwischt. Der ist dazu da in einem Netzwerk in Zusammenarbeit
mit SMSSEND-32 die Dateien zu verschicken. Dazu muß aber SMSSEND-32 auf einem Rechner im Netz laufen während Sie Ihre Nachrichten auf einem anderen Rechner tippen (es geht auch auf einem Rechner,
sehen Sie dazu in die Datei HANDBUCH.DOC, Kapitel Tips & Tricks).
Wenn Sie die Version V1.1 oder höher haben, so können Sie sich den Client sparen. Starten Sie einfach
das Programm SMSSEN32.EXE (im Startmenü heißt das SMSSEND-32). Dann kommt eine einfache Dialogeingabe für den Text und die Nummer. Also:SMSSCLNT.EXE ist nur sinnvoll in Netzwerken.
SMSSEN32.EXE ist das eigentliche Versendeprogramm
F: Wie erkenne ich ob SMSSEND-32 die Nachricht erfolgreich verschickt hat?
A: Zwei Möglichkeiten:
1. Nachsehen in der LOG-Datei. Steht dort ERRORLEVEL 0, so ist die Nachricht erfolgreich abgeschickt worden.
2. Im Anzeigefenster erscheint ein Hinweis wenn die Nachricht erfolgreich verschickt wurde. Da sich das
Programm danach aber sofort beendet, sieht man diese Meldung u.U. nicht mehr. Seit der Version 1.3 gibt es dafür den Kommandozeilenparameter /W=sekunden. Stellt man diesen z.B. auf 5 (also: /W=5) so
beendet sich SMSSEND-32 erst fünf Sekunden nach dem letzten Versandvorgang.
F: Die Shareware-Version von SMSSEND bricht beim Versand an meinen Numerik-SCALL immer mit einer Fehlermeldung ab. Woran liegt das?
A: Die Shareware-Version hängt an jede Nachricht eine UNREGISTRIERT-Meldung an. Diese kann (da Text)
nicht an Numerik-Pager gesendet werden, daher der Fehler. Die Vollversion hat dieses Problem nicht.
F: Bei der Anwahl von Quix (oder einem anderen Netz) kommt zwar ein CONNECT zustande, eine Nachricht
wird jedoch nicht übertragen. Woran liegt das?
A: Speziell das UCP-Protokoll (z.B. bei Quix und bei D2-ISDN) benötigt eine gesicherte Verbindung.
Generell ist es empfehlenswert, das Modem auf V42 einzustellen (per AT-Befehl) und zwar so, daß nur gesicherte Verbindungen aufgebaut werden.
Beispiel für USR-Modems: AT&M5
Beispiel für ELSA MicroLink 28.8TQV: AT%C2\N4
F: Die Verbindungsphase zum Modem des Netzbetreibers dauert sehr lange. Kann man das verkürzen?
A: Das Modem sollte für D2 und D1 fest auf 2400bps eingestellt werden. Für E+ muß mindestens 4800bps
eingestellt werden. Für TeLMI ist 1200bps empfehlenswert.
F: Wird die D2-Vorwahl 0173 von SMSSEND-32 unterstützt?
A: Seit der Version 1.41 kann man beliebige Netzbetreiber (auch ausländische) mit anderen Netzvorwahlen
in der INI-Datei konfigurieren. Damit kann man also nicht nur die 0173 für D2 sondern auch die 0170 für D1 oder die 0178 für E+ konfigurieren.
F: Was ist mit VIAG Interkom? Kann SMSSEND-32 das auch?
A: Klar. Leider ist der VIAG-Zugang seit Jahr und Tag extrem unzuverlässig und meist nicht erreichbar.
F: Wie bekomme ich SMSSEND-32 mit D2 und meinem Elink-ISDN-Modem zum laufen?
A: Für den D2-UCP-Zugang per ISDN empfiehlt sich die Umschaltung auf V110. Dazu einfach INIT2=ATE0&B34 in der INI-Datei bei D2 eintragen.
F: Wofür braucht man cFos?
A: cFos ist ein ISDN-Modem-Emulator. Damit kann man ISDN-Karten, die eine CAPI verwenden, wie ein
normales Modem ansprechen. SMSSEND-32 benötigt cFos/WIN (für Windows 95 und Windows 98) bzw. cFos/NT (für Windows NT) um solche ISDN-Karten und damit die SMS-Zentralen per ISDN verwenden zu können.
cFos ist Shareware und muß daher nach einer Testzeit von 45 Tagen bezahlt oder von der Platte gelöscht werden.
F: Geht es nicht auch ohne cFos (z.B. mit dem AVM CAPI-Port)?
A: Ja. Inzwischen gibt es funktionierende Einstellungen für den CAPI-Port:
F: Warum unterscheidet sich die ISDN-Initialisierung von D1 und D2 bzw. E+?
A: Die ISDN-Zugänge für D1, SCALL, Skyper und Cityruf arbeiten mit T70NL während der Zugang von D2
und E+ X.75 verwendet. Daher muß CFOS für D1, SCALL, Skyper und Cityruf per ATB0S21=1 auf T70NL eingestellt werden. Eventuell (je nach ISDN-Karte) ist dieser AT-Befehl noch um S102=1 zu ergänzen.
F: Warum ist in der INI bei jedem Anbieter unter Anzahl zu versendender Nachrichten "1" eingetragen? Wo
bekomme ich die entsprechenden Zahlen her?
A: Nur vom Anbieter. Leider haben einige Anbieter (besonders D2) immer wieder an diesen Werten gedreht.
Da diese Änderungen aber nicht bekanntgemacht werden, muss ich auf Nummer sicher gehen und 1 eintragen. Bei einigen Anbietern können Sie theoretisch 50 SMS mit einem Connect absetzen.
F: Woher kommt der INIT 2? Den habe ich nicht spezifiziert.
A: Wenn kein INIT2 in der INI-Datei spezifiziert ist, ergänzt das Programm dies durch eine
Standardeinstellung. Will man generell keinen INIT2, so sollte man in das Kapitel [Allgemein] der INI-Datei einfach INIT2= schreiben.
F: Verwende ich D2 per ISDN-UCP-Zugang, dann überträgt er immer meine MSN als Absendernummer.
Kann man da eine andere Nummer verwenden?
A: Ab Version V1.3 wird die INI-Variable TERMINAL auch beim UCP-Zugang von D2 ausgewertet und zwar
als Absendernummer. Einfach in der INI-Datei im Kapitel [D2] TERMINAL= und hinter dem Gleichheitszeichen die gewünschte Nummer eintragen.
F: Ich möchte Smart-Messaging ausprobieren. SMSSEND-32 filtert jedoch Steuerzeichen wie z.B. LineFeed
aus. Kann man diese Konvertierung abschalten?
A: Ja. Der Kommmandozeilenparameter /C ist dafür zuständig:
/C=N Keine Leerzeichenkompression und keine Umlautumwandlung.
/C=S Nur die Leerzeichenkompression wird abgeschaltet.
/C=U Nur die Umlautumwandlung wird abgeschaltet.
F: Kann ich den SMSSEND-Client und SMSSEND-32 auch auf einem Rechner sinnvoll kombinieren?
A: Der Einsatz als Dialoganwendung auf einem Windows NT/Windows 95- oder Windows 98-Rechner ist
durch die Kombination des SMSSEND-Clients mit SMSSEND-32 möglich. Dazu erstellt man eine Batch-Datei (z.B. mit Notepad) die beispielsweise so aussehen könnte:
@ECHO OFF
C:
CD \Programme\SMSSEN32
START /W SMSSCLNT.EXE
START /W SMSSEN32.EXE /B=C:\VERSAND
Beim ersten Aufruf des SMSSEND-Clients (SMSSCLNT.EXE) konfiguriert man C:\VERSAND als
Versandverzeichnis in dem die Nachrichtentexte abgelegt werden. Auf dem Desktop kann man dann eine Verknüpfung mit der Batch-Datei anlegen. Dabei sollte die Verknüpfung die Batch-Datei als Symbol starten
und im Hintergrund lauffähig sein (Eigenschaften->Sonstiges->Hintergrund: "immer vorübergehend aussetzen" ausschalten). Klickt man nun auf die Verknüpfung, so wird zuerst der Client geladen und man
kann einen oder auch mehrere Texte für den Versand als SMS erstellen. Beendet man nun den Client, wird SMSSEND-32 gestartet und verschickt alle Textdateien im Verzeichnis C:\VERSAND. Der besondere
Vorteil ist dabei, daß man nicht nur "offline" einen ganzen Stapel von Textnachrichten für den Versand erstellen kann, sondern auch die Verwendung der Wahlwiederholung im Batch-Modus.
F: SMSSEND-32 wird auf meinem NT-Server alle 15 Minuten gestartet. Es kommt vor, daß so viele
Nachrichten zu versenden sind, daß die 15 Minuten nicht ausreichen um alle zu versenden. Nach 15 Minuten wird also SMSSEND-32 ein zweites Mal gestartet und kommt mit der ersten Instanz ins Gehege.
Wie kann man das verhindern?
A: Einfach auf der Kommandozeile ein /T=12 hinzufügen oder in der INI-Datei im Kapitel "Allgemein" die
Zeile MAXTIME=12 einfügen. Damit wird die Laufzeit des Programms auf maximal 12 Minuten beschränkt.
F: Funktioniert SMSSEND-32 auch als NT-Dienst?
A: Auch das geht. Mit Hilfe des Freeware-Programms Invoker kann man jedes Programm als Dienst starten. Ein anderes Programm ist das Shareware-Tool AppToService (erhältlich bei www.basta.com). Auch damit kann man jedes Programm als Dienst starten ohne daß man an der Konsole angemeldet sein muß. Hier ein
Beispiel für die Installation von SMSSEND-32 als NT-Dienst: apptoservice /install "C:\Programme\SMSSEND-32\SMSSEN32.EXE" /Arguments:"/S=C:\SMS /I"
/Directory:"C:\Programme\SMSSEND-32" /Startup:A Danach muß man nur noch NET START SMSSEN32 ausführen oder den Rechner neu starten und schon läuft SMSSEND-32 als NT-Dienst.
Wieder loswerden kann man den Dienst mit apptoservice /remove SMSSEN32
F: Es ist meist Nacht wenn SMS verschickt werden. Wie bekommt man den Empfänger wach? Das Handy
macht nur kurz "piep".
A: Ab der Version V2.3 gibt es die Möglichkeit einen Alarmierungsanruf zusätzlich zur SMS durchzuführen.
Dazu muss die Nummer lediglich vorne mit einem Ausrufezeichen versehen werden. Bsp: !01721234567. Es wird dann zunächst die SMS verschickt und gleich anschließend die selbe Nummer angerufen.
Möchte man eine andere Nummer als die Mobilfunknummer anrufen lassen, so kann man diese Nummer mit einem Ausrufezeichen versehen und an die Mobilfunknummer anhängen. Bsp: 01721234567!011117654 F: Seit kurzem klappt der Versand über den UCP-Zugang an D2 nicht mehr. Woran liegt das?
A: D2 hatte schon immer eine Rückmeldeverzögerung im UCP-Zugang. Dieser Wert wurde geändert. Der COMWAIT-Eintrag in der INI-Datei sollte entsprechend geändert werden. COMWAIT=30 hat sich bewährt. F: Funktioniert das Programm auch mit Nummern, die zu einem anderen Netzanbieter "umgezogen" sind?
A: Ja. Wenn Sie wissen, dass die Nummer 0172-123xxxx von D2 zu D1 umgezogen ist, setzen Sie einfach D1: vor die Nummer und der Versand läuft dann über die SMS-Zentrale von D1. Also: D1:0172-123xxxx
|